Hardware-Update: Sony Vaio SB1V9E/B Notebook

Freitag 10. Juni 2011, 15:27

Sony Vaio SB1V9E/B 33,8 cm (13,3 Zoll)

(Intel Core i5 2410M 2,3GHz, 4GB RAM, 500GB HDD, AMD HD 6470M, DVD, Win 7 Pro)

Da ein Atom Netbook doch etwas lahm ist und das ’normale‘ Notebook mit einem Intel Centrino der ersten Generation auch schon 5 Jahre alt war, wurde es Zeit für etwas neues.
Der Asus EeePC 1005HE mit 1-Kern Prozessor ist ca genauso lahm wie das Notebook Samsung P35 mit 1,6 Ghz Centrino Prozessor.

Da eh meist der EeePC genutzt wurde und nicht das Notebook, sollten gleich beide Geräte mit nur einem ersetzt werden.

Daraus ergaben sich diverse Anforderungen:

  • Display matt oder entspiegelt
  • Gehäuse komplett matt (Glanz nervt beim EeePC genauso wie bei meinen normalen Monitoren. Zieht Fettfinger an bzw es spiegelt sich Umgebungslicht)
  • Gute Webcam (am EeePC hatte ich daher ne externe Webcam)
  • Lange Akkulaufzeit (8+ Stunden)
  • beleuchtete Tastatur (nachdem das einige neue Modelle hatten, wollte ich natürlich gleich die lästige USB-Lampe loswerden)
  • UMTS (auch das gab es bei einigen Modellen)
  • Brauchbare Größe (kleiner als das 15″ Notebook aber irgendwie nicht so winzig wie ein 9,8″ EeePC).

Natürlich wurde das neue ein Kompromiss, da es einfach kein Modell gibt, das alle Anforderungen erfüllt.
Da werden Modelle als Business-Notebook beworben, haben aber keine 4 Stunden Akkulaufzeit. Ich will aber mehr, als nur die Option, sich beim Steckdosen-Wechsel ein wenig zeit lassen zu können.
Mattes Display und Gehäuse haben überhaupt nur sehr wenige Modelle, warum auch immer die Hersteller die paar Cent sparen und einen mit dem Billig-Glanz-Plastik nerven.
Und dann gibt es natürlich welche, die dann doch zu klein sind, die Bildauflösung zu hoch oder einfach viel zu teuer.

Das Sony hat zwar auch eine grausige Webcam und ein Zusatzakku wurde nötig, aber ansonsten ist es ein tolles Gerät.

Der Core i5 reicht für zügiges normales Arbeiten, die Grafik ist zwischen AMD und Intel HD im laufenden Betrieb umschaltbar.
Dabei reicht die Intel-Grafik völlig aus, das Gerät wird ja nicht für Spiele verwendet.

Der Zusatzakku kommt zusätzlich zum eingebauten (wechselbar, aber man muss das Gerät abschalten und eine Klappe abschrauben) unter das Gerät und nimmt die komplette Unterseite ein.
Windows bekommt es irgendwie nicht hin, die Restlaufzeit gut abzuschätzen, aber es werden wohl mit dem Zusatzakku 6 -8 Stunden sein.

Die Webcam mit 0,3 Megapixel würde eigentlich für Skype reichen, ist aber kaum Lichtempfindlich (in abgedunkeltem Raum schon viel zu dunkel). Es bleibt also bei einer Microsoft HD-Webcam für Notebooks, der das Displaylicht im völlig dunklen Raum ausreicht.

Das eingebaute UMTS wird mit einer SIM-Karte und Software für Vodafone ausgeliefert. Die SIM kann man wechseln, aber dann wirds umständlich. Mwconn kann mit der Qualcomm Gobi nicht richtig. Es wird zwar mit etwas Glück verbunden aber man sieht nicht ob UMTS oder GPRS und wie der Empfang ist. Und das klappt eben auch gerne mal nicht.
Man muss die diversen Treiber und Software deinstallieren und dafür die der USA-Version installieren. Hat man das geschafft, bekommt man dafür sogar GPS. Im vorinstallierten Treiber ist GPS einfach nicht mit installiert.
Die dann zu installierende UMTS-Software funktioniert mit jedem Anbieter, nicht-UMTS (also GPRS oder EDGE) ist aber nicht wirklich brauchbar. Surfen ist damit kaum möglich, Chat ebenso wenig (Server wird nicht gefunden bzw man ist offline). Das klappte bislang mit UMTS-Sticks besser. UMTS-Empfang muss also da sein, um das brauchbar zu nutzen.

Richtig praktisch ist der Lichtsensor und die Tastaturbeleuchtung. Die geht nur bei Dunkelheit an und dann auch nur wenn man tippt und nach ner Weile wieder aus.
Die Displaybeleuchtung wird auch per Lichtsensor angepasst und bei Nichtverwendung (ähnlich Bildschirmschoner) kann das Display auf einen einstellbaren Wert abdunkeln.
Dennoch kann die Displayhelligkeit auch jederzeit von Hand angepasst werden, wenn die Automatik-Einstellung nicht passt. Die Automatik greift dann nach einer weile wieder (wohl wenns wegen Inaktivität einmal dunkel war).

Ein zweites Netzteil habe ich auch noch bestellt, damit eins fest am Tisch bleiben kann und das andere in der Tasche damit es auch immer dabei ist. Dieses Netzteil ist jedoch kein überteuertes Original (ca 100 EUR) und auch nicht irgendein universelles, sondern ein Qualitäts-Nachbau von Leicke, der den technischen Eigenschaften des Originals entspricht und nur 20 EUR kostet. Dieses Netzteil ist noch nicht da, laut Testberichten ist es aber auch im Langzeiteinsatz zu keinen Problemen damit gekommen.

Also insgesamt gefällt mir das Gerät, mal sehen was jetzt aus den alten Notebook und Netbook wird…

2 Kommentare zu “Hardware-Update: Sony Vaio SB1V9E/B Notebook”

  1. […] Sony Vaio Notebook kann es, obwohl ich beim Kauf diese Idee noch garnicht kannte. #gallery-1 { margin: auto; } […]

  2. […] Stand DS710+ Medienserver: 1 x 2 TB, 1 x 4 TB DS413 Datenspeicher und Backup von PC und Notebook: 2 x 3 TB, 1 x 2 TB DS213+ Backup von einigen Daten und Backup vom Backup: 2 x 4 […]