Archiv für die 'Telefon' Kategorie

Fonic – Internet-Tagesflat mit Micro-SIM für iPad, Tablett-PC, Notebook

25. März 2011, 20:30

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Fonic ist eine günstige Prepaid-Marke von O2. Und da O2 eh mein Haupt-Netz ist, schreibe ich nun mal etwas zu einem wohl für viele Leute, die mobiles Internet benötigen, geeigneten Fonic-Tarif.

Fonic-Webseite

Das Problem diverser UMTS-Tarife ist entweder der hohe Preis, oder irgendwelche Einschränkungen (zu wenig Volumen, unklare Preis-Strukturen oder das Verbot der Notebook-Nutzung).

Solche Probleme kennt Fonic nicht. Der Tarif ist ganz einfach:
Man zahlt je Tag 2,50 EUR, egal in welchem Gerät die SIM-Karte steckt.
Zusätzlich werden die Kosten je Monat auf 25 EUR beschränkt.
Bei O2 direkt gibt es z.B. eine Flat mit 5 GB je Monat für 25 EUR. Aber: hier zahlt man immer, auch wenn man es nicht oder nur wenig nutzt. Bei anderen Tags-Flat Anbietern zahlt man dagegen immer jeden Tag, es wird also teuer, wenn mal intensive Nutzung nötig ist.
KostenschutzHier bieten sich nun beide Vorteile: Man hat eine Flat, wenn man will, zahlt aber dennoch nicht mehr als nötig. Das ist gerade Ideal, wenn man z.B. Beruflich nur ab und zu, dann aber länger am Stück unterwegs ist. Es eignet sich natürlich auch für Leute, die eh eine Flat bräuchten. Günstiger geht die ja auch kaum und man bleibt Flexibel.

Info zum Tarif und zur SIM / Micro-SIM

Die SIM- Karte eignet sich für Geräte, die das ‘normale’ Format benötigen, genauso wie für Geräte, die wie das iPad das ‘kleine’ Format brauchen. Dazu kann man den inneren Teil der Karte einfach aus dem Rahmen brechen.
(Will man das später zurück-ändern, kann man passende Adapter bei eBay o.ä. bekommen).
Das folgende Bild zeigt, wie diese Karte aussieht (draufklicken für groß).

Achja, telefonieren geht auch: 9 Cent je Minute und Kostenschutz bei 40 EUR.
Das gilt für deutsche Festnetz und Handy-Nummern, wie beim surfen hat man also eine flexible Flatrate.

Gerade bei UMTS-Internet wichtig ist die Netzqualität und Abdeckung.
Hier hat O2 in den letzten Jahrne stark ausgebaut.

Die Connect hat das ganze ausführlich getestet:
http://www.fonic.de/html/testergebnisse.html

Wer jetzt voll und ganz begeistert ist, kann Fonic auch noch followen:

Oder hier einen Kommentar dazu ablassen…

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Kurztest – AVM C3 Mobilteil für Fritz!Box

21. März 2011, 20:21

Das Gerät ist nun seit 2 Wochen im Einsatz an der Fritz!Box 7390.
Dort war vorher das AVM MT-F und zwischendurch das Gigaset C59H im Einsatz.

Das C3 ist von Klang und Material her besser als das MT-F.  Leider ist es nur in einer Farb-Variante verfügbar, Offise-Grau und das sehr hell, wie es gerade früher viele Büro-Geräte waren. Mir gefällt das nicht wirklich.
Aber es wird wohl Leute geben, sonst gäbe es ja andere Telefone nicht wahlweise in Hell und Dunkel zu haben.

Dafür ist die Oberfläche fast komplett Matt (Außer Display-Rahmen). Das zieht deutlich weniger Fingerabdrücke an und das Gerät lässt sich auch länger gut in der Hand halten.

Auch die ‘dickere’ Bauform bietet Vorteile: Es verbessert den Klang des Lautsprechers, erleichtert längeres Halten und ermöglicht das Klemmen zwischen Ohr und Schulter.

AVM positioniert dieses Gerät zwischen MT-D und MT-F: Es ist 10 EUR günstiger als das MT-F, das Display ist etwas kleiner, die Lautsprecher-LED fehlt. Gedacht ist es für Leute, die ein Telefon in klassischer Form zum Telefonieren Wünschen.
Dennoch bietet es die Zusatzfunktionen wie das MT-F, z.B. Webradio, eMail, RSS,…

Das kleinere Display stört nicht wirklich, zumindest für den Telefonbetrieb und was dort zugehört (AB, Anruflisten, Telefonbuch).

Was aber wirklich stört, ist die sehr kurze Reichweite. Erste Störgeräusche gibt es schon außerhalb des Raumes wo die Fritz!Box steht. MT-F und gerade das Gigaset gehen an der gleichen Fritz!Box deutlich weiter. Unbrauchbar wird es dann eine Etage tiefer, obwohl es kein Stahl-Beton ist.

Und dann gibt es einige kleinere Kritikpunkte: AB-Mithören schaltet sich zu früh ab obwohl der Anrufer noch spricht, die fehlende Lautsprecher-LED, fehlende Bestätigungstöne z.b. beim löschen in Anruflisten, andere Belegung von Tasten oder unpraktische Funktionen (Menütaste beim Gigaset, gleiches Symbol am C3 ist Anrufliste zu der es auch die Nachrichtentaste gibt. INT-Taste/Liste die auch ABs und Faxgeräte Anzeigt, keine Zahlentasten zum Wählen annimmt und in laufenden Gesprächen zum vermitteln nicht geht).

Obwohl es im Telefonbereich weniger Funktionen gibt sind meist mehr Tastendrücke nötig als bei ISDN-Gigasets. So fehlt z.B. die Möglichkeit, Nummern aus der Wahlwiederholung vor dem erneuten Anwählen zu verändert (z.B. andere Durchwahl in Firmen oder wenn man sich verwählt hatte).

Geeignet ist das Gerät aber schon für Leute, die wirklich hauptsächlich ohne weitere Funktionen telefonieren wollen, eine nicht zu große Wohnung haben und/oder bisher ein altes oder einfaches Telefon verwenden.
Und es wird sicher denen gefallen, die ein MT-F oder gar MT-D einsetzen und sich am schlechten Klang stören.

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Coming Next: TomTom Go Live 1005 und AVM C3

5. März 2011, 21:19

TomTom Go Live 1005

Der TomTom ist zwar schon seit letztem Jahr zu kaufen, aber erst jetzt ausreichend ‘fertig’. Bisher fehlte die Möglichkeit, eigene POIs auf das Gerät zu laden.
Mit dieser Generation ist es nicht mehr möglich, einfach per USB auf das Dateisystem zuzugreifen und einige damit Verbundene Funktionen (Musik-Spieler, Text-Betrachter) fehlen. Auch die POI-Daten kopierte man bislang einfach in den Karten-Ordner.
Mit dem neuen Gerät gibt es auch eine neue PC-Software, die den TomTom mit dem Webbrowser und der TomTom-Seite verbindet.
Jedenfalls ist es jetzt erst möglich, POIs zu laden.
Daher ist das Gerät nun bestellt.
Gegenüber dem bisherigen Go 930T hat das neue Gerät ein etwas größeres und technisch besseres Display und eine Mobilfunk-Anbindung mit HD-Traffic anstatt TMC mit einer unpraktischen wurfantenne.

tomtom.com

AVM C3

Das neue Mobilteil für die Fritz!Box.
Sieht dem Telekom Speedphone ähnlich, das Aufrgund der Gehäuse-Gestaltung und des Materials besser in der Hand liegt und einen größeren Lautsprecher mit besserem Klang enthält.
Derzeit habe ich ein Gigaset C59H für Testzwecke an der Fritz!Box. Davor war es das MT-F. Da dieses MT-F eigentlich nur dekorativ rumstand (wegen Klang und Material, das ein längeres Halten nicht gerade angenehm macht) habe ich es verkauft und gegen das über gebliebene Gigaset ersetzt.
Nun also wieder ein Voll-Kompatibles Mobilteil an der Firtz!Box.
Das Gigaset kommt an das Sx353 und ersetzt das S67H.

avm.de

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Neue alte Gigasets S810 und C610

13. Februar 2011, 15:08

Demnächst kommen einige neue Modelle:

S810 ohne AB, S810A mit AB und Erweiterungs-Mobilteil S810H.
Entsprechend gibt es auch die C610-Varianten.
Jeweils für den Analog-Anschluss.

Ein VoIP-Gigaset C610A IP will auch noch kommen.

Zumindest die Analog-Modelle sind wohl einfach die Vorgänger S790 und C590 unter neuen Namen. Am C610 sind jetzt einige Tasten Silber, ansonsten keinerlei optische Veränderungen.

Laut Beschreibung neu ist die Direktwahl-Funktion (für kleine Kinder oder alte Leute, einfach irgendeine Taste drücken wählt eine eingestellte Nummer) und beim S810 die Möglichkeit, das blinken der Nachrichten-Taste auszuschalten.
Wie das umgesetzt ist (durch Basis oder Mobilteil und ob man die entgangenen Anrufe überhaupt noch sieht) ist aber noch unklar.

Warten wir ab, wann die Geräte erhältlich sind und ob das IP-Modell neue Features bekommen hat (z.B. ECO+).

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Gigaset C300 und A400 – Testbericht

10. Oktober 2010, 21:30

Habe beide vor einiger Zeit bei Amazon gekauft und hier ist der Testbericht dazu.
Das C300 ist ans Faxgerät angeschlossen (um auch mal vom Computer her ne Nummer einzutippen und durch die blinkende Nachrichtentaste den Fax-Empfang zu sehen).
Das A400 steht eigentlich nur zum rumspielen.

Kompatibilität:

Die Geräte laufen nur unter sich und an der jeweils anderen Basis.
Zu anderen Gigasets passen die Mobilteile nicht. Getestet mit: Sx353, Dx600A, S685IP bzw den Mobilteilen S70H und C59H.
Das A400 Mobilteil passt in die Basis und Ladeschale des C300, andersrum geht es nicht.

Mehr Bilder

Funktion:

  • Diese beschränkt sich auf das nötigste: Telefonieren, Anrufliste, Telefonbuch, Wecker, SMS (nur C300).
  • Rückfrage, Anklopfen, Makeln, Konferenz fehlt. Dabei ist das ne reine Software-Sache, intern zwischen den Mobilteilen klappt ja Rückfrage und verbinden auch. Ein Vorteil mag dies an TK-Anlagen sein, wo dies nicht über T-Net Codes klappt und man so garnicht erst in Versuchung kommt, eine dann nicht gehende Funktion zu nutzen.
  • Dafür gibt es Preselection, was sich gut als Amts-0 Automatik verwenden lässt. Bei mir wird so immer *# vorgewählt, damit alle Wähl-Codes in der Haupt-Fritz!Box durchgeführt werden und nicht in der 2ten.
  • Interessant: Manche Funktionen sind zwar in der A400 Basis eingebaut, aber nur mit C300 Mobilteil möglich. Z.B. Das Abmelden eines Mobilteils oder das ändern des Mobilteil-Name. Wer mehrere Mobilteile am A400 nutzen möchte, sollte also mindestens ein C300 Mobilteil dazu kaufen.
  • Das Telefonbuch kann zwischen den Mobilteilen kopiert werden und sogar auch zwischen eigentlich nicht kompatiblen anderen Mobilteilen.
  • Etwas unlogisch: Legt man nach dem Internen Telefonieren auf, zeigt das andere Gerät ‘nicht erreichbar’ statt ‘aufgelegt’ o.ä. Diesen Fehler gab es auch schon in anderen Analogen Gigasets.
  • Die Geräte können ECO und ECO+. Mit ECO wird die Funkleistung der Basis um einen festen Wert Reduziert, mit ECO+ wird der Funk im Standby komplett abgestellt. Dabei ist es egal, ob man ein oder mehrere Mobilteile hat und wo sich diese befinden. ECO sollte man daher nur verwenden, wenn ECO+ aufgrund alter nicht ECO+ kompatibler Mobilteile nicht möglich ist. Die Mobilteile an sich strahlen Grundsätzlich im Standby nicht.

Audio:

An der Sprachqualität gibt es nichts auszusetzen. Das klappt wie man es sich wünscht.
An Klingeltönen gibt es diverse bekannte und auch neue Poly-Töne und 3 Monophone (diese klingeln dann im Takt, den das Amt oder die TK-Anlage vorgibt).

Display:

  • Das Farbdisplay ist reichlich schlecht. Das schwarz ist sehr lichtdurchlässig.
    Dazu sind im Ruhezustand Datum und Uhrzeit in leicht verschiedenem Farbton. Das ist eher ein Software-Fehler, der eigentlich schon im Test auffallen müsste.
    Ansonsten gibt es 4 Farbthemen: grün oder blau oder orange auf schwarz und schwarz auf weiß.
    Der Bildschirmschoner ‘Digitaluhr’ nutzt die Displayfläche nun sinnvoll zusätzlich mit einem Datum aus.
    Wirklich ‘bunt’ ist auf dem Display aber nicht viel.
    Vorteil des Farbdispalys ist aber der bessere Kontrast (auch wenns verglichen mit anderen Gigasets nicht so viel ist und die Möglichkeit des Dauerleuchtens)
  • Qualitativ besser ist das SW-Display des A400.
    Dafür fehlt hier der Bildschirmschoner und eine Option für Dauerleuchten.
    Optional können Ziffern groß dargestellt werden. Das zeigt seien Wirkung nur bei der Rufnummern-Eingabe und beim Verbindungs-Aufbau. Was dabei nicht ins Display passt, wird nach links rausgeschoben.
    Beim Verbindungs-Aufbau hätte man die Ziffern nach Bedarf besser kleiner/schmäler darstellen sollen. was nützen die großen Ziffern, wenn man nur die Hälfte sieht?

Äußeres:

  • Hier ist das günstigere A400 besser dran. Das Gehäuse ist hier komplett aus matten Plastik, während das C300 hinten und im oberen Bereich aus billigem Glanzplastik besteht.
    In Verbindung mit einem besseren Farbdisplay käme das C300 wohl sonst zu teuer, um gut zwischen A400 und C590 zu passen?!
  • Die Tasten-Anordnung und Qualität ist bei beiden Geräten gleich.
    Bei den Tasten an sich wurde aber gespart: Lautsprecher und abheben sind jetzt die gleiche Taste. Man muss also immer doppelt drücken. Dafür leuchtet die Taste jetzt wieder wenn Freisprechen aktiv ist. Auch die in der letzten Generation eingeführte Stumm-Taste ist wieder weg. Deren Funktion ist jetzt auf dem Steuerkreuz, R ist auf die bisherige Stumm-Taste (unten rechts) gewandert und unten links sitzt jetzt die Nachrichten-Taste.
  • Eine wirklich gute Frage ist, warum die Geräte-Gehäuse leicht anders geformt sind und daher die Mobilteile nicht, bzw nicht optimal auf die jeweils andere Basis und Ladeschale passen.
  • Das C300 Gehäuse besitzt Löcher für einen Gürtelclip. Dieser Clip fehlt aber.

Akku:

Bei voll geladenem Akku nach einer halben Stunde rumspielen/telefonieren ist jetzt schon die Akkuanzeige rot (noch 1/3 Ladung vorhanden). Dann nochmal Stunde geladen und wieder ne halbe Stunde liegen lassen und es ist noch voll. Evtl wird nicht nachgeladen, wenn das MT einmal voll ist und unbenutzt bleibt? Am Fax tut sich ja nicht viel…
Immerhin sind es ganz normale AAA-Akkus mit etwas geringen 550 mAh.

Fazit:

Für (ältere) Leute, die nur telefonieren wollen und keinerlei Zusatz-Funktionen (Anklopfen, Rückfrage,…) brauchen, wenn der günstige Preis wichtig ist oder zum Einsatz an nicht T-Net kompatiblen Nebenstellen (alter) TK-Anlagen ist das Gerät sicher eine gute Wahl.
Bei dieser Preis-Klasse erhält man eben nur die nötigste Ausstattung, die aber recht brauchbar ist.
Mancher Sparzwang (Lautsprecher-Taste nicht einzeln) nervt dagegen ein wenig, wie auch die sicher leicht behebbaren Bugs.
Da das System nur ‘unter sich’ komaptibel ist, sollte man von Anfang an die nötige Anzahl Mobilteile kaufen. ein späteres erweitern oder das ‘nach und nach’ Tauschen ist nicht wirklich möglich, man muss dann wieder gleich alles neu kaufen.
Wer etwas mehr möchte, greift besser zum C590 oder gleich S790. ISDN-Besitzer (oder Inhaber passender Fritz!Boxen) sollten ein ISDN-Gigaset nehmen, weil sich nur so alle Funktionen optimal und einfach nutzen lassen.

Generell gilt: Besser die Varianten mit Anrufbeantworter kaufen. ‘Nachrüsten’ ist nicht möglich ohne Neukauf des kompletten Grundsystems.

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